Unsere Tessi, wie alles begann…

Tja, wo fange ich an? Mein Mann ist auf dem Campingplatz groß geworden. Ich bin als Teenager mit dem Zelt unterwegs gewesen. Als Familie haben wir auch gelegentlich zusammen gezeltet.

Wir haben oft darüber gesprochen, wie es wäre, wenn wir unseren eigenen Wohnwagen hätten.

Irgendwann sagte ich: Schluß! Wir machen das jetzt einfach! Gesagt, getan. Die Planung begann. Wir haben überlegt, was uns gefallen würde und was unser Wohnwagen haben und können sollte. Es war relativ schnell klar, dass es ein alter Tabbert werden soll. Uns gefällt die Form und die alten Tabbert sind ja auch wertig verarbeitet. Das Internet wurde von vorne bis hinten durchforstet, aber es gab doch immer irgendetwas, was uns störte. So einige haben wir uns angesehen, aber entweder zu klein, zu runtergekommen, zu teuer, zu muffig, …

Dann haben wir endlich unsere Tessi bei einem Händler gefunden. Leider war sie auch nicht mehr ganz in unserem Budget, so sind wir unverrichteter Dinge erstmal wieder nach Hause gefahren. Die Kinder waren sehr traurig und wir haben überlegt und gerechnet.

Nach einem Telefonat und Nachverhandlungen am nächsten Tag mit dem Händler war alles fix. Der Tabbert Comtesse 515 Bj 1995 gehörte nun zu uns. Wir mussten ein  paar Wochen warten, da der Händler noch Kleinigkeiten reparieren sollte. TÜV und Gasprüfung mussten auch noch erneuert werden. Die Wartezeit haben wir mit shoppen überbrückt. Ist ja doch eine ganze Menge, was man so für das zweite Zuhause gebrauchen kann. Die Küche zu Hause wurde auch geplündert und alles was doppelt war wurde für die Tessi zur Seite gelegt.

Sämtliche Deko- und Schnick-Schnack-Geschäfte waren meins und den Bergerkatalog kannte ich nachher fast auswendig 😉 . Bevor die Tessi kam, war sie gedanklich schon eingerichtet und ein Großteil der Einrichtung und Dekoration zum Leidwesen meines Göttergatten beisammen.

Dann war der Tag endlich da- wir konnten unsere Tessi nach Hause holen.  Wir waren alle sehr aufgeregt- der erste Kurzurlaub stand ja auch schon vor der Tür. Kaum stand sie auf dem Hof, da hab ich sie 2 Tage auf den Kopf gestellt, Schränke gewischt, Polster gereinigt und alles erkundet und natürlich EINGERICHTET und DEKORIERT  😛  Endlich konnte es los gehen…..

Der Charme der 80/90er Jahre läßt grüßen 😉

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